Pdagogik klausur musterlsung


24.12.2020 17:08
Klassenarbeiten Schulaufgaben P dagogik, Klasse
zunehmend niedrig gebildete Zuwanderer aus unteren sozialen Schichten einer erfolgreichen Integration nicht fhig seien. Im Folgenden nennt er den niedrigen Preis und die Bequemlichkeit als Ursache fr den Massentourismus (Zeilen 23 - 30). Htte er deshalb auf einzelne individuelle persnliche Wertungen, wie zum Beispiel "absurde Ladenschlusszeiten" (Zeile 21 verzichtet, msste man sich seinen Schlussfolgerungen fast zwangslufig anschlieen. Klar ist, dass das individuelle Grundrecht auf Asyl, welches in der deutschen Verfassung aus historischen Grnden verankert ist, in seiner Tragweite sicher einzigartig in der Welt und vor allem in Europa ist. Der Politikwissenschaftler hlt in seinen weiteren Ausfhrungen ein Einwanderungsgesetz fr die einzige Lsung (Zeilen 63 - 71 welches vor allem das bisher gltige verfassungsmige Grundrecht auf Asyl nicht aussparen drfe (Zeilen 72 - 78) und nimmt noch einmal Bezug auf. Es kann doch nicht jeder mit dem Privatjet in ferne Lnder fliegen, selbst wenn er es sich leisten knnte. Die anschlieend von Herrn Tibi aufgebaute Argumentationskette birgt einen gravierenden Widerspruch in sich.

Aus der Tatsache, dass "96 Prozent der Asylbewerber Zuwanderer und keine politisch Verfolgten" (Zeile 76ff.) seien, leitet er eine hinreichende Begrndung fr die Abschaffung des Asylrechts in seiner jetzigen Form ab und scheint dabei beispielsweise von einem krzlich von der CDU Deutschland. Sehr gut nachvollziehbar zeigt er dies auch am scheinbaren Mangel an Wohnraum auf, der zum groen Teil einfach verschwendet wird, um mehr oder weniger berflssige Konsumprodukte aufzubewahren. Er zeigt deutlich auf, dass ein Ausscheren aus der "perfekt inszenierten Konsumwelt" (Zeile 50f.) reine Illusion ist. Whrend der Bundesrepublik in Zeiten des kalten Krieges in diesem Zusammenhang vor allem die Rolle des "Leuchtturms in der Brandung" zukam und deshalb auch die moralische Untersttzung der westlichen Bndnislnder sicher war, stellt sich die Lage heute vllig anders dar. Lsungsvorschlag zur Texterrterung 3 (Einwanderung) "Einwanderung statt Zuwanderung" - unter diesem Titel erschien im Nachrichtenmagazin focus in Ausgabe 38/2000 ein Artikel des renommierten Politologen Bassam Tibi mit dem Grundtenor, dass "zu viele Auslnder das Asylrecht missbrauchen".

Nicht die Entfernung unseres Reiseziels von der Heimat entscheidet doch ber den Erholungswert des Urlaubs, sondern dass wir die Zwnge und Erwartungen unseres medien- und konsumgeprgten Alltags nicht mit auf die Reise nehmen. Berhaupt darf doch nicht unerwhnt bleiben, dass eine "geregelte Einwanderung" (Zeile 69f. Des Weiteren stellt er ein Umdenken in der deutschen Gesellschaft in Bezug auf die Tatsache, dass Deutschland "faktisch ein Einwanderungsland" (Zeile 37) sei, fest und beruft sich dabei auf Bundesinnenminister Schily, der bereits "eine Steuerung der Einwanderungspolitik" (Zeile 39f.) gefordert habe (Zeilen 36 - 40). Die sprachliche Nuancierung mit Hilfe der Begriffe "Zuwanderung" und "Einwanderung" (Zeile 63ff.) kann hier das Fehlen einer differenzierten Auseinandersetzung mit der Problematik seitens des Autors nicht kaschieren. Englisch Analyse schreiben, wie? Aber wie schreibt man eigentlich so eine "berprfung" von Thesen?.zur Frage.

Die Touristen wrden nicht vor dem Alltag flchten, sondern wollten sich berall heimisch fhlen (Zeilen 31 - 41). Natrlich verlangen wir als zahlende Kunden eine gewisse Bercksichtigung "unserer Bedrfnisse" (Zeile 21f.) und mehr "Bequemlichkeit" (Zeile 26) als zu Hause, sonst bruchten wir doch nicht zu vereisen. Unstrittig scheint die Zeit hchste Prioritt zu genieen. Die Krise der multikulturellen Gesellschaft erschienen im Siedlerverlag, verfasst. Einleitend (Zeilen 1 - 35) berichtet Herr Tibi von einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die der Aufforderung von Bundesprsident Rau, "eine breite ffentliche Debatte" ber Einwanderung in Gang zu setzen, folgte. Der 56-jhrige Autor, selbst nicht deutscher Abstammung, lehrt seit 1973 an der Universitt Gttingen Politikwissenschaften und hat unter anderem die Verffentlichung "Europa ohne Identitt? Abschlieend konstatiert Hubert Kaltenbach bedauernd, dass individuelle Urlaubsgestaltung aus der Mode sei und stattdessen Urlaub als positives Massenerlebnis empfunden wrde (Zeilen 79 - 88).

Nicht das Asylrecht ist also in Frage zu stellen, sondern die bisherige Praxis seiner Durchsetzung. Auch gehen doch die "Tabus" der "Einheimischen" (Zeile 12f.) nur soweit, bis sie das optimale Ausschpfen der Einnahmequelle Tourismus behindern. Hallo, Ich schreibe morgen eine Deutsch-Klausur. Gerade hier zeigen sich doch noch deutlicher als bei der Zeit die "vielfltigen Abhngigkeiten" (Zeile 16 denen sich nur wenige entziehen knnen werden. Den Traum von individueller Lebensfreude entlarvt er auerdem als kritikloses Konsumieren der stereotypen Produkte der Tourismusindustrie (Zeilen 42 - 63).

Juli 1999 verffentlicht und behandelt den modernen Massentourismus und seine Folgen. Lsungsvorschlag zur Texterrterung 1 (berall daheim). Die geistige Informationsverarbeitung in der zuknftigen Mediengesellschaft ergibt sich folgerichtig direkt als zweiter Punkt daraus. Des Weiteren erscheint fr ihn akustische "Ruhe" (Zeile 45) als kostbares Gut, da die menschliche Gesellschaft immer mehr und immer lautere Gerusche produziere (Zeilen 45 - 52). Die Bundesrepublik Deutschland ist seit jeher ein beliebtes Ziel von Menschen, die vor politischer Unterdrckung oder wirtschaftlicher Not flchten. Wir lesen momentan das Buch Faust von Goethe. Wo berhaupt liegt denn die Grenze zwischen "selbstbestimmtem" (Zeile 79) und "perfekt inszeniertem" (Zeile 81) Reisen? Im Folgenden stellt der Autor den "Raum" (Zeile 35) als Synonym fr Einengung des Menschen angesichts steigender Mobilitt bei gleichzeitig steigendem Platzbedarf dar (Zeilen 35 - 44). Nicht wir bestimmen, was sehenswert ist, sondern "Veranstalter" (Zeile 62f.) prsentieren uns Sehenswrdigkeiten in perfekt erschlossenen, klischeehaften Bilderbuchlandschaften. Stattdessen sieht sich das wiedervereinigte Deutschland, dessen inneres Zusammenwachsen ohnehin groe Kraftanstrengungen erfordert, im Zuge der Globalisierung einem harten Wettbewerb der westlichen Volkswirtschaften um nachhaltigen Wohlstand ausgesetzt.

Als Fazit bleibt festzustellen, dass Herr Tibi mit seinem Artikel einer dringend notwendigen Versachlichung der Diskussion einen Brendienst geleistet hat. Die von Enzensberger aufgestellte These "nicht. Wenn man also dem Verfasser des Artikels einen Vorwurf machen knnte, so den, nicht weit genug mit seinen Schlussfolgerungen gegangen zu sein. Zunchst stellt sich jedoch die Frage, ob jeder Pauschalurlaub wirklich automatisch ein Reisen im "vertrauten Kreis der groen Reisefamilie" (Zeile 85f.) ist. Hiernach przisiert der Autor, dass darunter eine Auswahl der Zuwanderungswilligen nach ihrer beruflichen Qualifikation zu verstehen sei (Zeile 41f.). Lsungsvorschlag zur Texterrterung 2 (Luxus) "Hat der private Luxus berhaupt noch eine Zukunft?" - ausgehend von dieser Frage hat der 1929 geborene Autor Hans Magnus Enzensberger die Abhandlung "Luxus - woher, und wohin damit?" geschrieben, die hier in Auszgen vorliegt.

Es stellt sich zunchst die Frage, ob die von Hans Magnus Enzensberger angefhrten "Prioritten" (Zeile 2) nach ihrer Relevanz tatschlich in dieser Reihenfolge zu nennen sind. Die Abhandlung beschftigt sich damit, was wohl die Zielsetzungen knftiger Gesellschaften sind. Schlielich muss dies doch unserer Erholung keinen Abbruch tun. Der Politologe fhrt im Folgenden (Zeilen 45 - 55) aus, dass eine unkontrollierte Zuwanderung bereits in der Vergangenheit zu einer Vernderung der Sozialstruktur der in Deutschland lebenden Auslnder gefhrt habe und macht dies an einem statistischen Anstieg des Auslnderanteils an den Sozialhilfekosten fest. Obwohl mit fortschreitender Zahl der Aspekte die Grenzen zwischen ihnen flieender werden, erscheint es als unlogisch, die Umweltproblematik als letzten Punkt anzusetzen. Der zweite wichtige Aspekt sei daraufhin die "Aufmerksamkeit" (Zeile 26) in einer steigenden Informationsflut der knftigen Kommunikationsgesellschaft (Zeilen 26 - 34). Deutsch: Thesen eines Textes berprfen, wie geht das? Diese Argumentation widerspricht sich jedoch selbst, denn Zuwanderer die nicht "politisch Verfolgte" sind, besitzen ja eben gar kein "Asylrecht" und fallen somit berhaupt nicht unter die Gruppe derer, denen der Schutz des Grundgesetzes der Bundesrepublik vor Verfolgung gewidmet ist.

Einleitend (Zeilen 1 - 7) weist Enzensberger darauf hin, dass all seine dargelegten berlegungen "nur Vermutungen" (Zeile.) seien, und er geht anschlieend von einer Abkehr von traditionellen Luxusvorstellungen in der Zukunft aus (Zeilen 8 - 11). Voraussetzung ist nur die Erkenntnis, dass es sich bei diesen "Prioritten" um "Luxus" handelt. Der Politologe folgert daraus, dass Einwanderung in Zukunft unter qualitativen Gesichtspunkten einer "Steuerung" (Zeile 39f.) bedrfe und sieht sich hierin durch die aktuelle ffentliche Debatte und die uerungen fhrender Politiker besttigt. Der Journalist kommt weiterhin zu der Ansicht, dass die Einzigartigkeit der Gastlnder in den Tourismuszentren kaum noch erkennbar sei (Zeilen 64 - 74) und sich diese Form des Massentourismus immer mehr durchsetze (Zeilen 75 - 78). Artikel 16a des Grundgesetzes findet auf diese Personen nur in sofern Anwendung, als in Absatz 4 Richtlinien zum Umgang mit "offensichtlich unbegrndeten" (ebd.) Asylantrgen formuliert sind, deren Umsetzung jedoch ausdrcklich durch Bundesgesetz zu bestimmen ist. Seiner Grundaussage kann ich mich jedoch nur anschlieen: Der Tourist von heute mchte "berall daheim" sein, weil alles was ihm laut den Anpreisungen der Tourismusindustrie zu seiner Erholung zu fehlen scheint, nur die geografische Lage seines Aufenthaltsortes sei. Hubert Kaltenbach hat fr die Gmnder Tagespost den Artikel berall daheim verfasst.

Er macht hierbei anschaulich, dass eine immer strker werdende Mobilitt des Menschen eher zu einer "Verdichtung der Lebensverhltnisse" (Zeile 38ff.) fhrt, anstatt dem Individuum zu mehr Freirumen zu verhelfen. Zu Recht wird eine solche Praxis von verschiedenen Persnlichkeiten berspitzt als "menschenverachtend" bezeichnet, da sie im Grunde den Menschen nur nach seinem volkswirtschaftlichen Nutzen beurteilt. Seine Formulierung "Rational gedacht, bedeutet Steuerung, vorwiegend qualifizierte Fachkrfte als Migranten auszuwhlen,." weckt jedoch die Erwartung beim Leser, dass er nun eine differenzierte Betrachtung des Sachverhalts folgen liee. Warum soll dieser Tourismus berhaupt ein so negatives "Massenphnomen" (Zeile 37) sein? die sich ausschlielich an der Qualifikation der Migranten orientiert, letztlich gerade den wirtschaftlich armen Herkunftslndern durch systematische Abwanderung von Eliten schadet. Ist etwa jeder, der ein Reisebro betritt, automatisch ein Massentourist? Nur so erreicht man doch die Sehenswrdigkeiten oder rtlichen Besonderheiten mit vertretbarem finanziellen Aufwand. Der Artikel wurde. Doch genau hier setzt die Kritik von Herrn Kaltenbach.

Eine Abstimmung dieser Richtlinien mit unseren europischen Nachbarn muss sich dabei geradezu aufdrngen. Er begrndet die Tatsache, dass viele heute nach Deutschland zuwandernde Menschen hier mehr und mehr ein "Ghetto-Milieu" (Zeile 12) bildeten, mit der sozialen Herkunft dieser Zuwanderer in ihrem Heimatland, in dem diese nicht selten "Slumbewohner" (Zeile 21f.) oder gar "Analphabeten". Zum Abschluss wiederholt er noch einmal seine These vom erforderlichen Wertewandel mit anderen Worten und geht dabei vor allem auf die quantitative Sichtweise ein (Zeilen 61 - 64). Hi ich brauche dringend Hilfe ich schreibe bald meine erste Englisch Klausur und einer der Aufgaben Stellungen wird sein ein Text zu Analysieren ich habe das in Englisch noch nie gemacht wie gehe ich voran was schreibe ich auf etc.zur Frage. Jedoch kaum einer kennt heute noch seine heimatliche Landschaft, ihre Geschichte und geografische Entstehung. Gerade in diesem Zusammenhang wre die von ihm angemahnte europische Harmonisierung und Zusammenarbeit besonders sinnvoll. Der Autor stellt einleitend (Zeilen 1 - 11) die zunehmende Gleichheit zwischen den Urlaubszielen und der Heimat fest.

Letzter Gesichtspunkt ist seiner Meinung nach "die Umwelt" (Zeile 53 mit der Enzensberger auch die Auswirkungen der Gesellschaft auf Gesundheit und Wohlbefinden des Einzelnen meint (Zeilen 53 - 59). Diese Argumentationsweise entspricht jedoch bedauerlicherweise genau der von rechtspopulistischen Demagogen, die damit nur Fremdenfeindlichkeit schren wollen. Herr Kaltenbach weist anschlieend auf eine deutliche Vernderung zum Tourismus frherer Jahrzehnte hin. Ferner ist er der Meinung, dass der moderne Massentourist keine Rcksichtnahme auf die Einheimischen kenne (Zeilen 12 - 22). Als unmittelbare Folge sieht er die Diskriminierung von Auslndern insgesamt, die vor allem den "integrierten Auslndern" (Zeile 56) ein zunehmendes rgernis sei (Zeilen 56 - 62). Abschlieend stellt Bassam Tibi die Aufrechterhaltung des Artikels 16a des Grundgesetzes, in dem das Asylrecht geregelt ist, auch im Hinblick auf die europische Dimension der Problematik in Frage (Zeilen 36 - 40).

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